Uri lanciert Fragestunde zur KESB

Die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde KESB steht auch im Kanton Uri regelmässig in der Kritik. Trotzdem zieht Sozialdirektorin Barbara Bär nach drei Jahren Betrieb eine positive Bilanz. Beim Kontakt zur Bevölkerung wolle man aber nachbessern. Die Sozialdirektorin will dazu persönlich Hand bieten.

Ein Schrank mit der Aufschrift "Pflegekinder-Dossier".

Bildlegende: Das Kinder- und Erwachsenenschutzrecht wurde vor drei Jahren landesweit eingeführt und ersetzt das Vormundschaftsrecht. Keystone

Drei Jahre nach Einführung der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde KESB zieht man im Kanton Uri eine positive Bilanz. Den Kontakt zu den Gemeinden wolle man aber noch weiter ausbauen. Und ab nächstem Jahr möchte sich Regierungsrätin Barbara Bär persönlich Zeit nehmen, um Fragen zur KESB zu beantworten.

Dabei soll es jedoch nicht um konkrete Fälle gehen, sagt Bär: «Das darf ich nicht. Da gibt es ganz klare Zuständigkeiten. Für die einzelnen Fällen ist die KESB zuständig und wenn jemand nicht einverstanden ist, entscheidet das Gericht.»

Während der öffentlichen Fragestunde sollen vielmehr allgemeine Unsicherheiten zur KESB geklärt werden können.