Uri, Obwalden und Nidwalden führen den Lehrplan 21 gemeinsam ein

Uri, Obwalden und Nidwalden packen die Einführung des Deutschschweizer Lehrplans 21 gemeinsam an. Sie arbeiten im Schulwesen zusammen und wollen den Lehrplan auf das Schuljahr 2017/18 einführen.

Ein Schüler erledigt Aufgaben.

Bildlegende: Lernen mit dem Lehrplan 21: Uri, Obwalden und Nidwalden gehen gemeinsam vor. Keystone

Für die Einführung des Lehrplans 21 haben Uri, Obwalden und Nidwalden ein gemeinsames Vorgehen beschlossen. Sie begründen den Schulterschluss damit, dass dieser bei der Weiterbildung der Lehrerinnen und Lehrer und im Hinblick auf die Berufsbildung Vorteile bringe.

Auch der Kanton Luzern wird den Lehrplan 21 auf das Schuljahr 2017/18 einführen. Der Kantonsrat hat diesen Zeitpunkt am Dienstag bestätigt. Auch der Schwyzer Erziehungsrat sprach sich für eine Einführung im Sommer 2017 aus. Allerdings wurde im Kanton Schwyz eine Volksinitiative lanciert, die den neuen Lehrplan verhindern will.

Mit dem Lehrplan 21 erhalten die Volksschulen der Deutschschweiz erstmals einheitliche Lernziele. Die Deutschschweizer Erziehungsdirektoren-Konferenz hat die Vorlage vor rund einem Monat freigegeben. Nun ist es an den Kantonen, über die Einführung des Lehrplanes zu entscheiden.