Notstrasse gefordert Urner Landräte werden aktiv: Bristen soll Notstrasse erhalten

Nach dem Felssturz bei Bristen vom 5. März, bleibt der Zugang zum Dorf für den Strassenverkehr für Wochen unterbrochen. Nun werden erneut Rufe nach dem Bau einer Notstrasse laut.

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Notverbindung nach Bristen in Betrieb

3:34 min, aus Schweiz aktuell vom 15.3.2017

Kraftwerksbahn in Amsteg.

Bildlegende: Bei einem Felsabbruch soll Bristen künftig nicht nur mit der Kraftwerksbahn (im Bild) erreichbar sein. Keystone

Die vier Landräte aus der betroffenen Gemeinde haben am Mittwoch in der Landratssession ein entsprechendes Postulat eingereicht. Der Vorstoss verlangt, dass der Bau einer Notstrasse geprüft wird - anstelle von temporären Notmassnahmen. Damit soll das Dorf Bristen künftig auch im Ereignisfall für Autos erreichbar bleiben.

Nach ähnlichen Ereignissen 1995 und 2003 habe man mehrere hunderttausend Franken in Notmassnahmen gesteckt, sagte Rolf Jauch (FDP). Der Bau einer Notstrasse sei dabei eine nachhaltigere Lösung, mit einer solchen könnten künftig Ressourcen geschont werden. Zudem stünden in den nächsten Jahren im Dorf Bristen ohnehin Unterhaltsarbeiten an. Die Regierung und das Gesamtparlament äusserten sich noch nicht zum verlangten Vorhaben.