Urner Landrat spricht Geld für Bergheimatschule

Im Kanton Uri können ab 2016 wieder angehende Bäuerinnen und bäuerliche Haushaltsleiter ausgebildet werden. Das Kantonsparlament hat die Kredite für eine Wiedereröffnung der Bergheimatschule Gurtnellen gutgeheissen. Die Schule soll für Gurtnellen eine Chance sein.

Das Dorf Gurtnellen im Kanton Uri - mit der Kirche im Bild.

Bildlegende: In Gurtnellen wird die Bergheimatschule wieder eröffnet. Keystone

Das Parlament stimmte einem Beitrag von 280‘000 Franken zu. Mit dem bewilligten Geld sollen die Vorbereitungsarbeiten sowie die Kurse 2016 und 2017 finanziert werden. Durchgeführt wird der erste Kurs, wenn mindestens zwölf Anmeldungen vorliegen.

Die Kurse finden im Internatsbetrieb zwischen Januar und Mai statt und dauern jeweils 18 Wochen. Abgeschlossen werden sie mit einem Fachausweis. Die Bergheimatschule Gurtnellen war 1996 geschlossen worden, weil es immer weniger angehende Bäuerinnen gab, die diese besuchen wollten.

Der Landrat beauftragte im März 2014 den Regierungsrat, die Bergheimatschule Gurtnellen wieder zu öffnen. Inzwischen würden immer mehr Frauen sich in der Schweiz zur Bäuerin ausbilden lassen wollen, hiess es. Zudem sei 2013 die Bäuerinnenschule des Klosters Fahr im Aargau geschlossen worden, die auch von Urnerinnen besucht worden sei.