Urner Regierung ebnet Pilzzucht den Weg

Die ehemalige militärische Stollenanlage Ripshausen in Erstfeld sowie der Vorplatz dürfen für eine Pilzzucht und die Lagerung von Holz verwendet werden. Der Urner Regierungsrat hat die entsprechende Teilrevision der Nutzungsplanung genehmigt.

Eine Arbeiterin schneidet frische Pilze.

Bildlegende: So wie diese Pilzzucht in China, werden bald auch im Stollen Ripshausen Pilze spriessen. Keystone

Die ehemalige militärische Stollenanlage liegt heute in der Landwirtschaftszone, in Waldareal sowie in übrigem Gebiet. Der Bereich wird nun zu einer Gewerbesonderzone, wie die Urner Regierung mitteilte.

Die Gemeindeversammlung von Erstfeld hatte der Nutzungsänderung bereits im Juni 2013 zugestimmt.

Im südlichen Teil des Areals will eine private Firma eine Pilzzucht betreiben. Dafür sollen auch die heute nicht mehr genutzten Stollen verwendet werden. Im nördlichen Bereich plant die Korporationsbürgergemeinde Erstfeld den Ausbau ihrer
Holzlagerhalle.