Verband glaubt an Rettung der Boa AG in Rothenburg

Für die Boa AG im luzernischen Rothenburg, wo 155 Stellen abgebaut werden sollen, gebe es wieder Hoffnung. Dies schreibt der Verband «Angestellte Schweiz». Ein Investor überlege sich, den Produktionsstandort zu kaufen. Beim Unternehmen gibt man sich jedoch zurückhaltend.

Fabrikgelände

Bildlegende: Die Zukunft der Boa AG in Rothenburg ist weiter ungewiss. Keystone

Es gebe einen Silberstreifen am Horizont. So steht es in einer Mitteilung des Verbands «Angestellte Schweiz». Ein Investor interessiere sich für den Rothenburger Standort des Unternehmens, das flexible Metallschläuche produziert. «Diese Informationen haben wir von unseren Arbeitnehmerverbänden», sagt Reto Liniger vom Verband gegenüber SRF.

Erste Gespräche zwischen dem Schweizer Investor und dem amerikanischen Finanzinvestor AEA - dem Grossaktionär der Boa AG – hätten bereits stattgefunden. Weitere Angaben zum Investor machte der Verband nicht.

Zurückhaltung bei der Boa AG

Bei der Boa AG will man sich nicht gross zur Meldung äussern. «Gerüchte, die im Markt jetzt auftauchen, kommentieren wir nicht», sagt Patrick Senn, Sprecher der Boa.

Wichtig sei jetzt, dass das Konsultationsverfahren wie geplant durchgeführt werde. Bis am 24. Oktober werde intern nach einer Lösung gesucht, wie es mit der Boa AG am Standort Rothenburg weitergehen soll. Erst dann könne man definitiv sagen, wie die Zukunft in Rothenburg aussehen werde, so Senn.