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Verdacht auf Waffenhandel Schwyzer Parlament will weitere Berichte abwarten

Kommissionen attestieren der Verwaltung, dass sie rasch reagiert habe. Mit weiteren Massnahmen wollen sie zuwarten.

Die Affäre um einen ehemaligen Logistikchef der Schwyzer Kantonspolizei, der die Materialbeschaffung nicht korrekt abgewickelt und im Internet mit Waffen gehandelt haben soll, beschäftigt auch die Politik.

Die Staatswirtschaftskommission und der Justizausschuss der Rechts- und Justizkommission des Kantonsrats haben sich über den aktuellen Stand informieren lassen.

Das Sicherheitsdepartement und die Kantonspolizei hätten nach Bekanntwerden des Falles rasch gehandelt, teilten die Parlamentsausschüsse mit. Beide hätten Sofortmassnahmen zur Sicherstellung korrekter interner Abläufe ergriffen.

Politik will Untersuchungen abwarten

Im Zuge der Ermittlungen der Bundesanwaltschaft leitete die Kantonspolizei gegen ihren Logistikchef interne Abklärungen ein. Diese ergaben Unregelmässigkeiten im Bestellwesen und der Mitarbeiter wurde entlassen.

Das Sicherheitsdepartement schaltete ferner die kantonale Finanzkontrolle ein. Deren Bericht wollen die Parlamentskommissionen abwarten. Zudem gelte es auch, die Untersuchungen der Bundesanwaltschaft abzuwarten und zu analysieren. Dann werden die Aufsichtskommissionen entscheiden, ob weitere Massnahmen nötig seien, um wirkungsvolle Kontrollen zu gewährleisten.

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