Verkehrsstau: Stadt Luzern setzt auf neue Ampeln

In der Stadt Luzern soll der Verkehr ab 2017 flüssiger fliessen - dank neuen Ampeln auf Zufahrten und neuen Busspuren. Diese Massnahmen kosten total acht Millionen Franken. Der Hauptanteil fällt auf den Kanton, der Luzerner Stadtrat beantragt beim Parlament dafür 2,6 Millionen Franken.

Busse und Autos stehen im Stau

Bildlegende: Dank neuer Massnahmen soll der ÖV flüssiger durch die Stadt Luzern kommen. zvg

Ziel der neuen Massnahmen ist es, den Verkehr in der Stadt Luzern zu den Stosszeiten zu reduzieren. Der Stadtrat will, dass die Stadt zuverlässiger erreichbar wird und der Schleichverkehr durch die Quartiere abnimmt.

Dafür sollen ab 2017 Massnahmen für acht Millionen Franken sorgen. Geplant sind Ampeln auf Zufahrten und neue Busspuren. Der Stadtrat beantragt beim Parlament dafür 2,6 Millionen Franken. Die übrigen Kosten übernehmen vor allem der Kanton und der Bund.

Installiert werden sollen die neuen Ampeln auf der Wesemlin-, der Gesegnetmatt-, der Libellenstrasse und beim Grenzweg. Der Verkehr soll nur während der Spitzenzeiten dosiert werden. Für die Busbevorzugung wird das Verkehrsregime auf der Dreilindenstrasse, dem Abendweg, der Adligenswilerstrasse und der Arsenalstrasse geändert.