Viel Schnee, frühe Ostern: Trotzdem schliessen die Skigebiete

Die meisten Skigebiete in der Region melden gute Pistenverhältnisse und Rekordbesucherzahlen. Dem Wunsch nach einer Verlängerung der Saison können sie aber aus verschiedenen Gründen kaum nachgeben.

Skifahrer am alten Bügellift auf der Rigi.

Bildlegende: Trotz guten Pisten werden die Skiliftbügel auf der Rigi am 10.März abmontiert. Keystone

Die Wintersaison 2012/2013 ist geprägt von grossen Mengen an Schnee bis in tiefe Lagen. Die meisten Skiorte melden gute bis sehr gute Pistenverhältnisse. Dazu kommt, dass die Ostern zwei Wochen früher sind als üblich.

Eine Verlängerung der Skisaison, zum Beispiel auf der Rigi, sei diskutiert aber wieder verworfen worden, sagt Roger Joss, Marketingverantwortlicher der Rigibahnen. Die Planung sei bereits Anfang Saison gemacht worden. Da wisse man noch nicht, wie sich der Winter entwickle. Zudem mache man die Arbeitsverträge mit den Angestellten jeweils für eine definierte Zeit. Saisonende auf der Rigi bleibt damit der 10. März 2013.

In Sörenberg dauert die Saison bis nach Ostern. Man habe aber auch über eine Verlängerung nachgedacht. «Wenn die Leute zum ersten Mal im Tessin gewesen sind und draussen einen Kaffee trinken können, dann ist das Thema Skifahren in den Köpfen der Leute vergessen, trotz genug Schnee und Freitagen», sagt Carolina Rüegg, Tourismusdirektorin von Sörenberg. Die meisten Skigebiete schliessen den Betrieb kurz vor oder kurz nach den Ostern.