«Vielleicht finden wir den Fussballstar von morgen»

Beim FC Luzern sollen in Zukunft mehr Spieler aus der eigenen Nachwuchsabteilung auf dem Platz stehen. Dazu fördert der FCL in der Löwenschule 8 bis 10-jährige Knaben und Mädchen. Dabei steht der Spass und nicht der Leistungsdruck im Vordergrund.

Kinder der Löwenschule während einem Training.

Bildlegende: In der Löwenschule absolvieren im Moment 220 Kinder ein Extra-Training unter der Leitung von FCL-Trainern. ZVG

«Besonders talentierte Kinder bieten wir ein wöchentliches Extra-Training an, welches in kleinen Gruppen mit zwei FCL-Trainer durchgeführt wird», erklärt Pius Kaspar, Leiter der FCL Löwenschule. Die Trainings finden an acht verschiedenen Orten statt, wie zum Beispiel in Malters, Zug oder Brunnen. So müssen die Kinder für das zusätzliche Training nicht nach Luzern reisen.

In den Trainings herrscht kein Drill oder Leistungsdruck. «Spiel und Spass stehen im Vordergrund. Es werden keine Talente herangezüchtet, sondern bloss Talente gefördert. Wenn pro Jahr nur ein Kind, welches die Löwenschule besuchte, in der Profimannschaft des FCL spielt, haben wir schon sehr viel erreicht», sagt Pius Kaspar.

Keine Verträge für Kinder

Mit der Löwenschule vesucht man Talente an den FCL zu binden. Dabei werden aber keine Verträge unterschrieben, denn dies ist aus rechtlicher Sicht sowieso heikel. Auf emotionaler Basis soll aber eine Bindung zum FCL hergestellt werden, und so würde der FCL Fussballtalente in der Zentralschweiz behalten.