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Zentralschweiz Viva Luzern heisst eine neue gemeinnützige Aktiengesellschaft

Die Abteilungen Heime und Alterssiedlungen der Stadt Luzern werden in die neue gemeinnützige Viva Luzern AG umgewandelt. Die rund 1'000 Mitarbeiterinnen erhalten im September einen neuen Arbeitsvertrag, wobei die Viva Luzern AG das Lohnmodell der Stadt Luzern übernimmt.

Die Viva Luzern AG ist neu für die Heime und Alterssiedlungen zuständig. Die AG bleibt im Besitze der Stadt.
Legende: Die Viva Luzern AG ist neu für die Heime und Alterssiedlungen zuständig. Die AG bleibt im Besitze der Stadt. Keystone

Der 60-jährige Beat Däppeler übernimmt das Präsidium des Verwaltungsrates der gemeinnützigen Aktiengesellschaft. Für die 1'000 Angstellten in den Heimen und Alterssiedlungen bedeutet das: Sie erhalten diesen Monat neue Arbeitsverträge. «Wir übernehmen das Lohnmodell der Stadt», sagt Beat Däppeler.

Für die Angestellten ändert sich dabei nichts. Die Arbeitsbedingungen bleiben dieselben. Beat Däppeler ist zurzeit noch Personalchef der Stadt Luzern. Diese Stelle hat er gekündigt.

AG bleibt im Besitz der Stadt Luzern

Die Aktiengesellschaft Viva Luzern wird mit der Stadt eine Leistungsvereinbarung abschliessen. Die AG soll nicht gewinnorientiert, aber kostendeckend arbeiten. Die Gründung der Gesellschaft erfolgt Ende Oktober.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Hans Stutz, Luzern
    Das mit gemeinnützig und nicht gewinnorientiert ist nur die halbe Wahrheit. Die Stadt lagert als Sacheinlage 78 Mio. Franken in die Aktiengesellschaft und beansprucht jährlich 780’000 Franken (= 1 Prozent) als Zins/Dividende. Und darauf will der marktgläubige Stadtrat auch nicht verzichten. Er schreibt: „Ein Verzicht auf eine Dividende würde zu einer verdeckten Subventionierung und somit zu einer Bevorzugung des Unternehmens gegenüber anderen privaten Heimen in der Stadt Luzern führen."
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