Ton im Obwaldner Wahlkampf wird schärfer

Um die fünf Sitze im Regierungsrat kämpfen fünf Männer und eine Frau. Kurz vor den Wahlen liefern sich FDP und SVP ein Duell. Die SVP bringt einen Firmenkonkurs von 1994 zur Sprache, bei dem die FDP-Kandidatin involviert war. Die FDP reagiert mit einer Klarstellung.

Video «Harsche Töne im Obwaldner Wahlkampf» abspielen

Harsche Töne im Obwaldner Wahlkampf

2:58 min, aus Schweiz aktuell vom 28.2.2014

Die FDP-Kandidatin Maya Büchi war 1994 Geschäftsführerin und Mitinhaberin einer Firma, die in Konkurs ging. Die Untersuchung dauerte 15 Jahre. Mehrere Personen seien involviert gewesen. 2009 sei das Verfahren eingestellt worden.

«Ich muss mir nichts vorwerfen lassen. Es hat keinen Prozess gegeben, keine Verurteilung und mein Strafregister ist leer» betont Maya Büchi gegenüber dem Regionaljournal Zentralschweiz. Sie habe auch nie in Untersuchungshaft gesessen, sagt sie weiter.

SVP verlangt schriftlich Antworten

Die SVP hat auf Gerüchte im Kanton reagiert und wollte schriftlich Auskunft zum ganzen Fall. «Wir wollten konkret wissen, ob Maya Büchi in Untersuchungshaft war und weshalb es keinen Prozess gegeben hat» erklärt SVP-Wahlkampfleiter Christoph von Rotz. Er habe aber keine Antworten erhalten.

Die FDP-Kandidatin sieht in der ganzen Aktion einen Angriff auf ihre Person. FDP-Parteipräsident stärkt ihrer Kandidatin den Rücken und spricht von einer Schlammschlacht der SVP. Diese weist den Vorwurf zurück.