Wasserwerke Zug mit kleinerem Gewinn wegen Alpiq

Die Wasserwerke Zug blicken auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück. Der Umsatz stieg um 3,7 Prozent auf 228 Millionen Franken, der Gewinn beträgt 31 Millionen. Die Beteiligung am Stromkonzern Alpiq sorgte allerdings für ein deutlich schlechteres Finanzergebnis.

Blick auf ein Gebäude mit Schrifttzug WWZ.

Bildlegende: Die Wasserwerke Zug (im Bild der Hauptsitz in Zug) sind mit dem Geschäftsjahr 2012 zufrieden. zvg

Erfolgreich waren die Wasserwerke Zug (WWZ) nicht zuletzt im Bereich Telekom. Dank einem schnellen Datennetz, welches schnelle Internetverbindungen auch in ländlichen Gebieten ermögliche, habe das Unternehmen in dieser Sparte deutlich zulegen können, erklärt Geschäftsführer Andreas Widmer.

Im Kerngeschäft Strom mussten die WWZ einen Rückgang verbuchen. Grund ist eine deutlich geringere Nachfrage in der Industrie.

Alpiq versalzt Finanzergebnis

Das Finanzergebnis der WWZ versalzen hat eine kleine Beteiligung am Stromkonzern Alpiq. Dieser hat einen happigen Verlust ausgewiesen, der auch beim Zuger Energie-Dienstleister zu Buche schlägt. Der Verlust beträgt 9,6 Millionen Franken, konnte aber von anderen Finanzgewinnen etwas abgefedert werden.

Die Dividende erhöhen die WWZ um 10 Franken auf 270 Franken pro Aktie.