Wauwil und Egolzwil brauchen noch Zeit für Fusion

Die Fusion der beiden Luzerner Gemeinden Wauwil und Egolzwil sei verzögert, werde aber kommen. Das sagt Fusionsspezialist Peter Mendler. Da die Bevölkerung die Fusion wolle, müsse der Gemeinderat Wauwil genau erklären, warum er die Verhandlungen abgebrochen habe.

Portraitbild von Peter Mendler.

Bildlegende: Peter Mendler hat als Projektleiter die Fusion Wauwil/Egolzwil begleitet. zvg

Der Gemeinderat von Wauwil am Santenberg hat am Dienstag überraschend die Fusionsverhandlungen mit der Nachbargemeinde Egolzwil abgebrochen. Die Begründung für den Schritt war diffus.

Nun erntet der Rat Kritik. Alle Ortsparteien von Egolzwil und Wauwil haben sich für die Fusion ausgesprochen und lancieren eine Petition. Der ehemalige Wauwiler Gemeindeschreiber und Regierungsstatthalter Hansjörg Gassmann hat gar eine Aufsichtsbeschwerde angekündigt.

Der Gemeinderat müsse genauer erklären, warum er die Verhandlungen gestoppt habe, sagt auch Projektleiter Peter Mendler als Sonntagsgast im Regionaljournal Zentralschweiz.Schliesslich habe er von der Bevölkerung einen Auftrag.

Mendler ist Unternehmensberater und gilt als Spezialist für Gemeindefusionen. Er hat bereits die Fusion von Luzern und Littau begleitet.