Weniger Rente für das Zuger Staatspersonal

Der Umwandlungssatz wird dem Staatspersonal schrittweise gekürzt. Von 6.8 auf 6 Prozent. Dies hat der Zuger Kantonsrat am Donnerstag beschlossen. Die Beratungen sind allerdings noch nicht ganz fertig.

Ältere Menschen beim spazieren im Park.

Bildlegende: Weil die Menschen immer älter werden, müssen die Rentenleistungen über einen längeren Zeitraum bezahlt werden. Keystone

8'700 Personen sind der Zuger Pensionskasse angeschlossen: Lehrer, Polizisten und Verwaltungsangestellte. Sie alle seien auch nach der Kürzung des Umwandlungssatzes immer noch «komfortabel versichert», hielt FDP-Kantonsrat Daniel T. Burch während der Debatte im Zuger Parlament fest.

Die Senkung sei aber schlicht und einfach aus «demografischen Gründen nicht zu umgehen.» Auf linker Seite im Parlament, bei der SP und den Alternativ-Grünen, nahm man die Senkung des Umwandlungssatzes «zähneknirschend» zur Kenntnis.

Linke spricht von «Rentenklau»

Um die Senkung abzufedern stellten die SP und die Alternativ-Grünen diverse Anträge. Darunter die Erhöhung der Sparbeiträge. Diese Anträge wurden alle abgelehnt. Stefan Gisler (AGF) sprach von «Rentenklau.»

Die wichtigsten Punkte des Pensionskassengesetzes sind damit beraten. Das Geschäft ist aber noch nicht abgeschlossen und wird an der nächsten Kantonsratssitzung fertig diskutiert.