Weniger Schäden durch Feuer im Kanton Luzern

Die Gebäudeversicherung Luzern weist 2014 ein Plus von 48,8 Millionen Franken aus. Gründe für die geringen Schäden durch Feuer gibt es einige. Ins Gewicht fallen die bessere Prävention und dass es weniger besonders gefährdete Liegenschaften gibt.

Brand in Malters 2014.

Bildlegende: Grosse Schäden durch Feuer, wie im März 2014 in Malters, werden gemäss GVL immer seltener. ZVG

Im Kanton Luzern haben Brände 2014 so wenig Schäden verursacht wie letztmals 1979. Die Schadensumme betrug laut Gebäudeversicherung GVL 8,9 (Vorjahr: 26,8) Millionen Franken an 716 Gebäuden. Total wurden 18 Grossschäden von über 100'000 Franken registriert.

Grund für die stetig sinkenden Schadenszahlen sei einerseits die Prävention, die greife, sagt GVL-Direktor Dölf Käppeli. Weiter seien die Feuerwehren immer besser ausgebildet und könnten so Feuer schneller kontrollieren.

Und nicht zuletzt gebe es weniger Holzhäuser, die bei einem Feuer in der Regel stark beschädigt werden. Dagegen gab es im vergangenen Jahr mehr Elementarschäden. Grund dafür waren unter anderem Unwetter von Ende Juli im Entlebuch und Entschädigungszahlungen nach der Zwangsevakuierung von Hausbesitzern in Weggis.

Prämienreduktion für Hauseigentümer

Insgesamt versicherte die Gebäudeversicherung per Ende 2014 genau 119'227 Gebäude (+828) mit einem Wert von 107 (105) Milliarden Franken. Durch das positive Ergebnis mit einem Gewinn von 48,8 Millionen Franken kann die GVL zusätzliche Reserven von 30 Millionen Franken für künftige Risiken bilden. Damit stiegen die Rückstellung auf rund 655 Millionen Franken.

Zusätzlich würden über 18 Millionen Franken in Form von Prämienreduktionen an die Versicherten zurück fliessen.