Weniger Unfälle aber mehr Todesopfer auf den Urner Strassen

Im Kanton Uri sind im Jahr 2012 weniger Menschen verunfallt als im Vorjahr. Die Zahl der Todesopfer stieg jedoch markant an.

Bei diesem Unfall im November verlor der Tourbuschauffeur einer Jazzband das Leben.

Bildlegende: Bei diesem Unfall im November verlor der Tourbuschauffeur einer Jazzband das Leben. Keystone

Auf den Urner Strassen sind 2012 weniger Menschen verunfallt als 2011. Die Zahl der Verkehrstoten hat aber markant zugenommen. 2011 war im Kanton Uri eine Person tödlich verunfallt, im letzten Jahr verloren neun Personen ihr Leben, wie die Kantonspolizei Uri mitteilt. Diese Zahl liegt auch deutlich über dem Fünfjahresdurchschnitt, der bei vier tödlich Verunfallten liegt.

Vier Todesopfer mit dem Motorrad unterwegs

Von den neun Todesopfern waren vier mit einem Motorrad unterwegs. Ein Velofahrer starb bei der Talfahrt vom Oberalppass, in Hospental ein Fussgänger beim Überqueren der Strasse. Ein Car-Chauffeur verunglückte auf der A2 tödlich. Ein Autofahrer verlor sein Leben im Gotthardstrassentunnel, einer in Realp. Genau gegenteilig entwickelte sich die Zahl der Verletzten. Hier gab es einen Rückgang von 129 auf 116 zu verzeichnen.