Whistleblowing-Stelle in Zug wird möglich

Der Zuger Kantonsrat schafft die gesetzlichen Grundlagen für das Whistleblowing und die Korruptionsbekämpfung in
der Verwaltung. Er hat am Donnerstag entsprechende Regelungen für das Personalgesetzes beraten. Als Meldestelle dürfte die Ombudsstelle bezeichnet werden.

Blick auf die Stadt Zug

Bildlegende: Im Kanton Zug soll eine Whistleblowing-Stelle möglich werden. Keystone

Die kantonalen Angestellten, die Hinweise auf interne Unregelmässigkeiten,
Korruption oder Gesetzesverletzungen haben, können sich künftig an
die Meldestelle wenden. Sie sollen besser vor mögliche Repressalien
geschützt sein.

Während der kantonale Datenschutzbeauftragte in einer Stellungnahme fand, die die Whistleblowing-Regelung sei nicht nötig, weil die bestehenden Instrumente genügten, setzte sich die Mehrheit des Kantonsrats für die gesetzliche Verankerung im Personalgesetz aus.