Wichtiger Schritt für Fischzuchtanlage bei Erstfeld

Mit der geplanten Fischzuchtanlage beim Portal des Neat-Tunnels geht es vorwärts: Die Firma Basis 57, welche mit dem Wasser aus dem Tunnel in grossem Stil Fische produzieren will, hat bei der Urner Regierung das Gesuch für die Wassernutzung eingereicht. Zuerst soll eine Testanlage errichtet werden.

Das Unernehmen will das saubere Bergwasser aus dem Neat-Tunnel nutzen, um in einer Zuchtanlage Zander und andere Speisefische wie Trüschen zu produzieren. In einer Pilotanlage will Basis 57 das Wachstum der Fische untersuchen und auch abklären, wie das gebrauchte Wasser wieder in die Natur geführt werden kann. Es sei eine wichtige Etappe für das Grossprojekt, erklärt Urs Aschwanden, der Verwaltungsratspräsident von Basis 57 gegenüber Radio SRF.

Die Firma ersucht jetzt um eine Konzession für maximal 5 Liter Wasser pro Sekunde, maximal 160'000 Kubikmeter Wasser pro Jahr bis 2017. Wenn alles wie geplant läuft, soll die Fischzucht in Etappen bis 2023 errichtet werden. Für die Pilotanlage rechnen die Projektverantwortlichen mit Kosten von rund 800'000 Franken, insgesamt wird das Projekt 25 bis 30 Millionen kosten. Im Endausbau sollen in der Zuchtanlage bis 1200 Tonnen Speisefische produziert werden.