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Zentralschweiz Widerstand gegen Axenstrasse-Projekt

Der Verkehrs-Club der Schweiz (VCS), die Alpen-Initiative und «Ärztinnen und Ärzte für den Umweltschutz» wollen nicht, dass die neue Axenstrasse wie geplant gebaut wird. Sie haben eine Einsprache eingereicht; das Projekt sei überrissen und verletze den Alpenschutzartikel.

Legende: Audio Einsprachen gegen Axenstrasse (14.11.2014) abspielen. Laufzeit 1:55 Minuten.
1:55 min

Die Umweltorganisationen teilten am Freitag mit, sie würden zwar eine Kurzumfahrung des Urner Dorfes Sisikon unterstützen, aber nicht das aufgelegte Projekt. Denn dieses würde nicht zur angestrebten Entlastung von Sisikon führen. Diese jüngste Einsprache ist eine von insgesamt rund 20. Ausserdem läuft eine Unterschriftensammlung.

Milliardenprojekt - grösstenteils vom Bund bezahlt

Ab 2017 soll zwischen Ingenbohl und Sisikon eine neue, knapp acht Kilometer lange Strasse gebaut werden. Das Projekt sieht zwei neue Tunnel und dazwischen einen kurzen offenen Abschnitt vor. Die Eröffnung ist für 2025 vorgesehen.

Der Bau der neuen Strasse samt Tunnel kostet geschätzte 980 Millionen Franken. Hinzu kommt die Sanierung der bestehenden Strasse für weitere 240 Millionen Franken. Der Bund bezahlt rund 94 Prozent des Neubau-Projekts, die beiden Kantone Uri und Schwyz übernehmen den Rest.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Markus Bamert, Tuggen
    Kaum jemand würde wohl ernsthaft JEDEN Strassenbau Grundsätzlich als Sinnvoll bezeichnen. Das konkrete Bauprojektes entscheiden darüber, wie sehr es zum Wohl oder Schaden der dort lebenden Menschen umgesetzt wird. Zum Glück leben wir in einem demokratischen Staat, wo sachliche konstruktive Kritik an einem solchen Bauprojekt erlaubt ist. So wünsche ich mir, dass Sie als Befürworter des Projektes Neue Axenstrasse Ihre Ansichten mit sachlichen Argumente vorbringen.
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  • Kommentar von Rolf Bolliger, Orpund
    Sich gegen JEDEN Strassenausbau stellen und opponieren ist erst glaubhaft, wenn all diese Oeko-Heinis und Umweltschützer am 30. November ein kräftiges JA zur ECOPOP-Initiative in die Urne legen! Wenn nicht jährlich 80-90'000 zusätzliche Menschen einwandern würden, Strassen, Züge, Schulen, Wohnungen und Spitäler bräuchten, wären Strassen, wie sie zwischen Brunnen und Flüelen ist, noch lange gut genug! Die rot/grüne Denkart, die weiterhin ideologisch nicht zu Ende gedacht wird, versteht niemand!
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    1. Antwort von Ernst Jacob, Moeriken
      Nur nicht so heftig! Nur, weil wir vielleicht in einem Fall im gleichen Boot sitzen, müssen wir deswegen nicht gleich Freunde werden. Und die rot/grüne Idelologie ist bekannt, und es war zu erwarten, dass ein Axenstrassen-Veto kommt. Wir beide wissen ja zu wenig, um es beurteilen zu können. Und alles Andere werden die beurteilen, die nächstes Jahr wählen gehen. Auch die, die an der Axenstrasse wohnen, oder sie zumindest gelegentlich benutzen müssen. Und dann geht's weiter, vielleicht von vorn !?
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