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Zentralschweiz Wie Asylsuchende die Schweiz sehen

Menschen, die in der Schweiz Zuflucht suchen, stehen oft im Blickpunkt der Öffentlichkeit. Doch wie ist es mit der umgekehrten Perspektive? Wie sehen die Asylsuchenden uns Schweizerinnen und Schweizer? Dieser Frage geht die Ausstellung «Interchange» in der Luzerner Stadtbibliothek nach.

Den Blick durch die Kamera auf die Schweiz gerichtet: Ahmad Rezai (links) und Amanuel Gebrehiwet.
Legende: Den Blick durch die Kamera auf die Schweiz gerichtet: Ahmad Rezai (links) und Amanuel Gebrehiwet. zvg

Die Fotoausstellung «Interchange» ist ein Projekt im Rahmen der Themenmonate «Menschlichkeit» im Bourbaki Luzern. Sie ist ab dem 20. Februar in der Stadtbibliothek zu sehen. Die Ausstellung wurde organisiert vom Historiker Gabriele Gariglio und der Fotografin Flurina Stuppan von der Hochschule Luzern Design & Kunst. Vier Asylsuchende erhielten von Ihnen einen Fotoappart mit dem Auftrag, ihre Sicht auf die Schweiz im Bild festzuhalten.

Es entstanden ganz unterschiedliche Fotografien. So zeigt zum Beispiel Ahmad Rezai ein Paar, das sich auf der Strasse gehend am Arm hält. So etwas wäre in seiner Heimat Afghanistan nicht möglich, sagt er. Ein anderes Bild zeigt die Bushaltestelle am Bahnhofplatz. Amanuel Gebrehiwet aus Eritrea, der das Bild gemacht hat, ist beeindruckt von der Pünktlichkeit und der perfekten Ausnützung der Zeit bei uns.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von M. Roe, Gwatt
    SRF: Da schreibt man doch in einem Beitrag, dass Eritäer keine Perspektiven in ihrem Land hätten.Hier vermeidet SRF, dass man seine Meinung sagen kann. Das macht SRF immer, wenn praktisch alle Kommentare negativ sein werden. Ist nicht im Sinne der Pressefreiheit oder Charlie Hebto usw. SRF sollten solche Vorgehen verboten werden. Wo ist hier der Chef? Mein Kommentar wäre: Der grösste Teil der Weltbevölkerung hat keine Perspektiven, wenn wir unseren Lebensstil als den einzig Richtigen ansehen.
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