Wie gehen Sportler mit Druck um? Ein neues Buch gibt Antwort.

In einem Buch zeigt der Trainer und Mentalcoach Gregor Boog auf, wie unterschiedlich Sportler mit dem Leistungsdruck umgehen. Während einem Jahr hat er zehn Sportler befragt.

Für sein Buch «Sportler unter Druck» hat der ehemalige Radiojournalist und heutige Trainer und Mentalcoach zehn Spitzensportler aus verschiedenen Sportarten interviewt. Red und Antwort gestanden über den persönlichen Umgang mit Druck sind unter anderem der Rollstuhlsportler Heinz Frei, der Biathlet Matthias Simmen, der Fechter Max Heinzer, der Fussballer Michel Renggli oder die Triathletin Karin Thürig.

«Es gibt kein Rezept für den optimalen Umgang mit Druck. Zu unterschiedlich ist das persönliche Empfinden der einzelnen Sportler», sagt Gregor Boog im Gespräch mit dem Regionaljournal Zentralschweiz. «Die einen Sportler holen sich Hilfe bei einem Mentaltrainer. Anderen reicht es, nach dem Wettkampf ein Bier zu trinken und noch einmal über alles zu reden und auch zu schimpfen.»

Sport ohne Druck gibt es aber nicht. Dieser sei nicht nur negativ zu werten, sagt Autor Gregor Boog weiter. Jeder Sportler brauche ihn, um Höchstleistungen zu erreichen.