Wieder bessere Zeiten für Valiant Bank

Die Valiant Bank hat im letzten Jahr von einem verbesserten Zinsgeschäft profitiert und kann einen leicht höheren Konzerngewinn ausweisen. Dieser stieg um 3,4 Prozent auf 94,5 Millionen Franken. Nach wie vor zu kämpfen hat sie mit einem Imageproblem.

Die Valiant Bank hat sich 2014 von ihren Querelen erholt. Wie die Bank am Mittwoch mitteilte, erhöhte sich der Konzerngewinn um 3,4 Prozent auf 94,5 Millionen Franken. Wie Bankchef Markus Gygax sagte, sei 2014 sei ein Jahr gewesen, in dem die Trendwende eingeleitet worden sei. In drei Jahren will die Bank einen Konzerngewinn von 150 Millionen Franken schreiben.

Besseres Zinsergebnis

Wichtigster Grund für den höheren Gewinn im Jahr 2014 war das Zinsergebnis, welches um 3,4 Prozent zulegte. Hingegen waren die Kunden an den Finanzmärkten weniger aktiv: Die Erfolge im Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft sowie im Handelsgeschäft sanken. Die Kundengelder nahmen um 2,8 Prozent auf 17,9 Milliarden Franken zu. Die Ausleihungen blieben stabil, die Hypotheken wuchsen um 1,5 Prozent. Die Bilanzsumme ging um 0,5 Prozent auf 25,3 Milliarden Franken zurück.

Imageproblem beheben

Vor ein paar Jahren machte die Valiant Bank vor allem mit eigenartigen Spekulationen von sich reden. Als Folge davon verlor die Bank, die aus einem Zusammenschluss von über 40 vorwiegend Regionalbanken entstanden ist, viel an Glaubwürdigkeit. Mit einer neuen Führungscrew machte sie sich im letzten Jahr daran, ihr ramponiertes Image wieder aufzupolieren. «Die Vergangenheit kann man nicht verleugnen», sagt Gygax. Sie müssten nun tagtäglich beweisen, dass die Bank nun anders funktioniere.