«Wir müssen die Seerose noch besser vor Regen schützen»

Das Festival, welches die Gastfreundschaft in der Zentralschweiz zelebriert, hat die erste Etappe hinter sich. Nach drei Wochen in Luzern, wird die Seerose nach Stansstad verlegt. Es müssen aber noch einige Verbesserungen gemacht werden. Nach dem Gästival wird die Seerose in Vitznau bleiben.

Ein Mann steht neben einer Bühne, auf welcher ein Piano steht.

Bildlegende: Mediensprecher Stefan Ragaz während eines Pianokonzerts auf der Seerose. SRF

«Wir müssen die Dachkonstruktion über der Bühne und der Tribüne auswechseln. Wir mussten drei Konzerte abbrechen, wegen des starken Regens. Dabei hatte sich die elastische Dachmembran mit Wasser gefüllt und hing weit ins Publikum hinunter», sagt Stefan Ragaz, Mediensprecher des Gästival.

Diese und weitere kleinere Reparaturen sollen während der Überfahrt der Seerose von Luzern nach Stansstad passieren. «Natürlich versuchen wir auch unsere Abläufe zu verbessern und auch tagsüber für das Publikum noch attraktiver zu werden. Deshalb werden wir laufend Anpassungen machen», sagt Ragaz weiter.

Die Wochenenden und Abende seien bis jetzt jeweils sehr gut besucht gewesen, man zählte in Luzern 20'000 Besucherinnen und Besucher. Damit sei man sehr zufrieden, allerdings seien tagsüber eher wenig Gäste auf der Seerose anzutreffen. Die nächsten Vorführungen auf der Seerose des Gästival finden am 25. Juni in Stansstad statt.

Seerose bleibt in Vitznau

Nach Beendigung des Gästivals im Herbst wird die Seerose in Vitznau eine definitive Bleibe finden. Sie soll dort von einem Verein übernommen und für die Jugendförderung im Bereich Musik und Theater zur Verfügung gestellt werden.

(Regionaljournal Zentralschweiz; 06:32 Uhr)