WM-Pechvogel Lüönd auf dem Weg zur Besserung

Nach seinem Kreuzbandriss, den sich Vitus Lüönd im Training zur WM-Abfahrt in Schladming zugezogen hatte, ist die Saison für ihn vorbei. Seine Skikarriere will der 29-Jährige aus Sattel SZ jedoch fortsetzen.

Es hätte der Höhepunkt werden können in der Karriere des 29-jährigen Vitus Lüönd aus Sattel. Nachdem er sich als letzter des Schweizer Teams für die WM-Abfahrt in Schladming qualifizieren und mit dem siebten Platz mit den Besten mithalten konnte, zog er sich bei einem weiteren Training einen Kreuzbandriss zu. Nach einem Schlag auf sein rechtes Knie und der Diagnose «Kreuzbandriss» war sein WM-Traum ausgeträumt und die laufende Saison muss er abhaken.

Die Operation sei gut verlaufen und die Anteilnahme von anderen Fahrern gross. Etwa von Dominique Gisin, welche, genau wie er, schon mehrere Kreuzbandrisse auszuheilen hatte. Gerade ihr Beispiel zeige ihm aber, dass man auch über eine solche Verletzung hinwegkommen und wieder mit den Besten mithalten könne, sagt Vitus Lüönd im Gespräch.

Er habe sich auch Gedanken über einen Rücktritt gemacht. Diese aber wieder verworfen. Er habe bereits schon so viel in seine Skikarriere investiert, sei motiviert und wolle seine Karriere nicht wegen einer Verletzung beenden. Deshalb wird sich Vitus Lüönd sobald als möglich auf die nächste Skisaison vorbereiten.