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Zentralschweiz Zentralbahn-Lokomotive steckte im Tunnel fest

Im Engelbergtunnel ist am späteren Sonntagnachmittag eine Lokomotive der Zentralbahn wegen eines technischen Defekts automatisch abgebremst worden. 80 Passagiere mussten evakuiert werden.

Ein Zug der Zentralbahn im Engelbergtunnel
Legende: Am Sonntagnachmittag blieb ein Zug der Zentralbahn im Engelbergrunnel stecken. Keystone

Der Zug ab Engelberg in Richtung Luzern steckte demnach etwa einen Kilometer vor dem Tunnelausgang fest an einer Kreuzungsstelle. Mitarbeiter der Zentralbahn sowie die Stützpunktfeuerwehr Stans evakuierten die 80 Passagiere in Gruppen.
Ältere Passagiere oder Familien mit kleinen Kindern seien mittels eines Tunnelfahrzeugs der Feuerwehr aus dem Tunnel gefahren. Die anderen Passagiere mussten in Gruppen von den Rettern zu Fuss etwa einen Kilometer aus dem Tunnel geführt werden, sagte Zentralbahn-Chef Renato Fasciati gegenüber von Radio SRF. Danach wurden die Passagiere mit Ersatzbussen zur nächsten Station in Dallenwil gefahren, von wo aus sie ihre Reise fortsetzen konnten.

Bis die Rettungskräfte mit der Evakuierung beginnen konnten, dauerte es gemäss Fasciati rund eine Stunde. Die Passagiere seien die ganze Zeit über betreut worden.
Wegen der defekten Lokomotive im vier Kilometer langen Engelbergtunnel war der Bahnverkehr der Zentralbahn auf der Strecke zwischen Engelberg und Luzern seit Sonntagnachmittag bis Betriebsschluss zwischen Engelberg und Dallenwil unterbrochen. Es verkehrten Ersatzbusse.
Der blockierte Zug wurde am Sonntagabend von einer anderen Lokomotive abgeschleppt. Gemäss dem Zentralbahn-Geschäftsführer wird der Zugbetrieb am Montag wie gewohnt wieder aufgenommen.

1 Kommentar

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  • Kommentar von Rolf Bolliger, Orpund
    Bei der "ZB" ereignen sich in letzter Zeit einige technische Störungen (und sogar böse Unfälle) und somit unangenehme Streckensperrungen und Zugsausfälle. Für eine Regionalbahn-Gesellschaft, in die laufend Millionen von Steuergelder investiert werden, kein guter "Stern"! Sind es technische Mängel an der Bahninfrastruktur oder am Rollmaterial oder sind sogar zu wenig gut ausgebildete "Isebähnler" angestellt? Fragen, die sich überzeugte öV-Benützer und Touristen sicher stellen dürfen!
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