Zentralschweiz eröffnet Diskussion über Lehrplan 21

In der Zentralschweiz gibt es heute schon Gemeinsamkeiten im Lehrplan der Volksschulen. Bei den Fremdsprachen aber sind die kantonalen Unterschiede noch gross. Charles Vincent, der Verantwortliche für die Volksschulbildung in Luzern erklärt, was der neue Lehrplan 21 für die Zentralschweiz bedeutet.

Charles Vincent im Regionaljournal-Studio .

Bildlegende: Charles Vincent ist im Kanton Luzern für die Volksschulbildung verantwortlich. SRF

Der Lehrplan 21 will in der ganzen Deutschschweiz ähnliche Vorgaben für die Lernziele festschreiben. In den Volkschulen der sechs Zentralschweizer Kantone seien die Unterschiede nicht so stark wie in anderen Gegenden. Trotzdem würden mit dem neuen Lehrplan auch in den Zentralschweizer Schulen Änderungen nötig, erklärt Charles Vincent im Gespräch mit dem Regionaljournal Zentralschweiz.

Unterschiedlich geregelt ist zum Beispiel der Fremdsprachen-Unterricht: Uri etwa bietet heute in der Primarschule als einziger Kanton Italienisch-Unterricht an, in Nidwalden diskutiert man, nur noch eine Fremdsprache zu unterrichten.

Allerdings zwingt der Lehrplan nicht alles über den genau gleichen Leisten. Die Kantone werden weiterhin einen gewissen Spielraum haben. Der Lehrplan 21 geht jetzt bis Ende Jahr in eine breite Vernehmlassung.