Zentralschweizer Behinderten-Sportler räumen an der WM ab

Die Schweizer Delegation hat zur Halbzeit der Leichtathletik-WM sieben Medaillen ergattert. Allesamt gehen auf das Konto der Zentralschweizer Sportler.

Rollstuhlsportlerin Manuela Schär

Bildlegende: Manuela Schär gewinnt nach der Silber-Medaille über 5000 Meter noch eine über 800 Meter. Keystone

Nach den ersten fünf Medaillen der Schweizer Delegation doppelten Manuela Schär aus Kriens und Edith Wolf Hunkeler aus Dagmersellen am Dienstag nach: Sie gewannen über 800 Meter im Rollstuhl Silber und Bronze. «Ich habe gespürt, dass ich gut in Form bin. Aber dass ich nun meine zweite Silber-Medaille an dieser WM gewonnen habe, da fehlen mir die Worte», sagte eine euphorische und erschöpfte Manuela Schär direkt nach dem Rennen gegenüber dem Regionaljournal Zentralschweiz.

Erwartungen schon fast erfüllt

Mehr als zufrieden ist auch Christoph Bär. Er leitet die Schweizer Delegation in Lyon. «Dass wir zur Halbzeit der Leichtathletik-WM bereits sieben Medaillen haben, damit habe ich nicht gerechnet.» Die 14 Sportler reisten mit dem Ziel an die WM, acht bis zehn Medaillen zu gewinnen. Damit sind die Erwartungen schon jetzt fast erfüllt und bis am Sonntag steht noch eine Reihe von Rennen an, bei denen die Schweizer Chancen auf eine Medaille haben.

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Silber und Bronze für Schär und Wolf

0:55 min, vom 23.7.2013