Zentralschweizer Parlamentarier zeigen Herz für Bauern

Neben den Bundesratswahlen gibt das Budget des Bundes am meisten zu reden unter der Bundeshauskuppel. Dabei sind die Beiträge für die Landwirtschaft das grosse Thema. Viele Zentralschweizer Parlamentarier stärken den Bauern dabei den Rücken.

Kühe auf einer Weide oberhalb von Engelberg.

Bildlegende: Kühe auf einer Weide oberhalb von Engelberg. Keystone

Die Schweizer Bauern sollen von den Sparvorschlägen des Bundesrates ausgenommen werden und 61 Millionen Franken mehr an Direktzahlungen erhalten. Für diesen Vorschlag haben sich im Ständerat unter anderen der Luzerner Vertreter Konrad Graber und der Obwaldner Ständerat Erich Ettlin stark gemacht. Die Aufstockung bei den Direktzahlungen scheiterte im Ständerat knapp.

Der Nationalrat stimmte hingegen für höhere Beiträge. Die Zentralschweizer SVP-Delegation, die sonst meistens auf Sparkurs ist beim Budget, machte für die Landwirtschaft eine Ausnahme. Auch die CVP-Vertreterinnen und Vertreter stimmten geschlossen für höhere Direktzahlungen.

In der Zentralschweizer FDP-Delegation herrschten hier unterschiedliche Meinungen vor. Albert Vitali (Luzern), Bruno Pezzatti (Zug) und Petra Gössi (Schwyz) stimmten für höhere Direktzahlungen, Peter Schilliger (Luzern) dagegen. Prisca Birrer (SP, Luzern) und Louis Schelbert (Grüne, Luzern) lehnten die Aufstockung ebenfalls ab.