Zentralschweizer Parteien rüsten sich für nationale Wahlen

In einem Jahr werden die Eidgenössischen Räte neu bestellt. Umstritten sind neben den Sitzen im Nationalrat auch einige Sitze im Ständerat. Auf der einen Seite die vakanten Sitze in Luzern, Obwalden oder Nidwalden. Aber auch um die Stöckli-Sitze in Schwyz und Uri dürften die Parteien buhlen.

Das Bundeshaus in Bern.

Bildlegende: In einem Jahr gilts ernst: Dann werden die Eidgenössischen Räte neu gewählt. Keystone

Am 18. Oktober 2015 werden die Mitglieder von National- und Ständerat neu gewählt oder bestätigt. Schon jetzt sind die Parteien daran, ihre Profile zu schärfen und die richtigen Köpfe ins Rennen um die 30 Zentralschweizer Sitze in den beiden Eidgenössischen Räte zu schicken.

Wahlkampf Sache der Kantonalparteien

In den nationalen Parteizentralen beschränkt man sich in der Regel darauf, die groben Richtlinien fest zu legen. Im Wahlkampf selbst seien in erster Linie die Kantonalparteien gefordert, erklärt beispielsweise die CVP Generalsekretärin Béatrice Wertli. Einzig bei der SVP betont man, die Kampagne werde vor allem national geführt.

In der Zentralschweiz zeichnet sich schon jetzt ab, dass nicht nur um die 20 Sitze im Nationalrat heftig gestritten wird, sondern auch um die vakanten Ständeratssitze in den Kantonen Luzern, Obwalden und Nidwalden. Weiter dürfte in Uri der Sitz des Grünliberalen Ständerats Markus Stadler wanken. Und im Kanton Schwyz zeichnet sich ab, dass die SVP-Doppelbesetzung im Stöckli angegriffen werden dürfte.

Regionaljournal Zentralschweiz, 17:30 Uhr.