Zentrum von Kriens soll für 130 Millionen umgebaut werden

Das Zentrum von Kriens soll komplett umgebaut werden. Dieses Jahr entscheidet die Politik darüber. Im nächsten Jahr kann dann die Bevölkerung über das Grossprojekt abstimmen.

Karte vom Krienser Zentrum

Bildlegende: Das Zentrum von Kriens soll neu gestaltet werden. ZVG

Die städtebaulichen Pläne im Zentrum der Luzerner Vorortsgemeinde umfassen vier Teilprojekte. Im «Zentrum Pilatus» sind ein neuer Gemeindesaal, die Gemeindeverwaltung, Büros, Wohnungen und ein Restaurant geplant. Das soll rund 46 Millionen kosten und teilweise von privaten Investoren finanziert werden. Das Areal ist derzeit ausgeschrieben.

Feuerwehr und Jugendzentrum

Auf dem Gebiet der ehemaligen Teigwarenfabrik (Teiggi) soll für rund 60 Millionen Franken eine Wohn- und Geschäftsüberbauung durch Private realisiert werden. Der Gemeinderat will das 6'424 Quadratmeter grosse Areal für 12,3 Millionen Franken an die Basler Stiftung Abendrot vergeben.

An anderer Stelle im Eichenspes ist ein neues Feuerwehr- und Werkhofgebäude als Werkhalle geplant. Die Kosten für den Neubau werden auf rund 13 Millionen geschätzt und sollen durch die Gemeinde finanziert werden.

In die alten Schappe-Hallen soll ein Kultur- und Jugendzentrum einziehen.

 Die Kosten hierzu belaufen sich auf rund 12 Millionen Franken, wofür teilweise die öffentliche Hand aufkommen soll. Der Einwohnerrat von Kriens entscheidet dieses Jahr über das Projekt und die Kosten. Die Bevölkerung kann im Februar 2014 darüber abstimmen.