Circus Knie Tournee 2017 «Ziegen zu dressieren ist komplizierter als Elefanten»

Schon die zweite Saison verzichtet der Zirkus auf die traditionellen Elefantennummern - dafür zeigt er jetzt Ziegen.

Weisses Zirkuszelt des Cirkus Knie mit roten Mustern darauf.

Bildlegende: SRF

Den Circus Knie gibt es seit fast 99 Jahren. Er zählt zu den ältesten Zirkus-Dynastien Europas und ist sei jeher zu 100 Prozent in Familienbesitz. Er beschäftigt 230 Mitarbeitende.

Geissen in der Manege des Cirkus Knie.

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Ziegen sind sehr intelligente und neugierige Tiere, darum eignen sie sich gut zum dressieren. Aber: «Die Ziegen sind sehr schreckhaft und alle Rassen haben unterschiedliche Charakterzüge. Sie rennen schneller davon als Elefanten», erklärt Franco Knie Junior. Darum sei es schwieriger Ziegen zu dressieren, als Elefanten.

Der Circus Knie arbeitet mit 12 Ziegen die aus dem Wallis, dem Appenzell, dem Bündnerland, aber auch aus Afrika stammen.

Zwei weisse Geissen in einer Zirkusmanege beim Training.

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Der 10-jährige Sohn von Franco Knie Junior, Chris übt seit einem Jahr Kunststücke mit den Geissen ein.

Ein Bub und ein Mann führen mit Geissen eine Dressurnummer auf.

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Franco Knie junior, seine Frau Linna und Sohn Chris sind im diesjährigen Programm mit einer Ziegennummer unterwegs.

Ein Bub und ein Mann vor einem Tiergehege.

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Chris und Franco Knie junior nach dem Trainig auf dem Gelände des Zirkus. Der Knie gastiert seit vielen Jahrzehnten auf der Luzerner Allmend.

Verschiedenen Geissen laufen auf eine Rampe, dahinter ein mobiler Stall.

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Die Ziegen kehren nach der Arbeit in ihren mobilen Stall zurück.

Regionaljournal Zentralschweiz, 17:30 Uhr