Zug entdeckt keine Verbindung zu Korruptionsaffäre beim SECO

Im Kanton Zug gibt es bisher keine Hinweise auf eine Verwicklung des Amtes für Informatik und Organisation (AIO) in die Korruptionsaffäre im Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO). Zu diesem Schluss kommt eine vom Zuger Regierungsrat eingesetzte Sonderprüfung durch die Finanzkontrolle.

Seco.

Bildlegende: Das Staatssekretariat für Wirtschaft macht Schlagzeilen wegen einer mutmasslichen Korruptionsaffäre. Keystone

Der Regierungsrat nehme den Bericht der Finanzkontrolle zur Kenntnis und stelle fest, dass es keine Hinweise für mögliche strafbare Handlungen im AIO gebe. Gleichzeitig habe er die Finanzkontrolle beauftragt, noch zusätzliche Abklärungen im Bereich der Beschaffung vorzunehmen.

Die Finanzkontrolle habe «im Rahmen ihrer Untersuchungsmöglichkeiten keine Hinweise auf Korruption beim AIO gefunden», heisst es in einer Mitteilung.

Ebenso wenig gebe es Hinweise darauf, dass das Verfahren zur Beschaffung von Hard- und Software nicht plausibel sei. Auch habe die Finanzkontrolle keine «unerklärliche Verrechnungen von Dienstleistungen» gefunden.

Vor rund zwei Wochen hat der Regierungsrat der Finanzkontrolle den Auftrag für eine Sonderprüfung erteilt. Die Kantonsbehörden waren vom Autor eines Zeitungsberichts über eine mögliche Verbindung des kantonalen Amts mit der SECO-Affäre informiert worden.