Zug kämpft gegen Abfall-Touristen

Der Kanton Zug hat schon länger mit Abfalltouristen zu kämpfen. Dies, weil in der Umgebung bisher zu wenig Ökihöfe vorhanden waren.

Altkleider-Container.

Bildlegende: Unter anderem Kleider wurden aus anderen Regionen im Kanton Zug entsorgt. zvg

Beim Ökihof in Cham sei die Situation am schlimmsten gewesen. An Samstagen habe man jeweils bis zu 600 Autos gezählt, welche mit Waren zum entsorgen anreisten. «Bis zu 20 Prozent der Autos hatten jeweils ein anderes Nummernschild. Deshalb hatten wir diverse Beschwerden von Ansässigen», so Hans-Ulrich Schwarzenbach, vom Abfall-Zweckverband Zeba gegenüber dem Regionaljournal.

Deshalb habe man angefangen seit dem 1. Mai Stichproben zu machen bei denjenigen Autos, welche ein auswärtiges Nummernschild hatten. Seit man diese Kontrollen durchgeführt habe, habe sich nun die Situation deutlich verbessert, so Schwarzenbach weiter. Zudem habe das Aargauer Freiamt ebenfalls reagiert und in der Region selber neue Ökihöfe eingerichtet.