Überbauung Unterfeld Zug und Baar starten Planung neu

Nachdem das Projekt Unterfeld an der Urne knapp gescheitert war, setzen Zug und Baar auf einen Neustart für die Planung des Gebietes. Ein neues Grossprojekt soll es nicht geben, stattdessen sollen einzelne Baufelder entwickelt werden.

Nach dem Nein haben sich die Behörden von Baar und Zug rund drei Monate Zeit genommen, um sich über das weitere Vorgehen zu einigen. Gemäss dem kantonalen Planungs- und Baugesetz ist es Aufgabe der beiden Gemeinden, eine neue Planung vorzulegen, sonst entfällt die allgemeine Bebauungspflicht auf dem Gemeindegebiet von Baar.

Kein Grossprojekt mehr

Eine Koordination über die Gemeindegrenze hinweg sei weiterhin angezeigt, schreiben die beiden Gemeinden in einer Mitteilung vom Montag. «Wir nehmen die Kritik am abgelehnten Bebauungsplan ernst und wollen eine zielführende Lösung erarbeiten.»

Von einem zusammenhängenden Grossprojekt wollen sie allerdings Abstand nehmen. Stattdessen sollen Baufelder entwickelt werden, die etappenweise und unabhängig überbaut werden können.

In den kommenden Wochen soll das weitere Vorgehen konkretisiert und mit den Grundeigentümern beraten werden.

Das Projekt Unterfeld

Das Projekt Unterfeld

Auf dem Areal Unterfeld, das sowohl zur Gemeinde Zug als auch Baar gehört, hätte ein neues Stadtquartier mit 700 Wohnungen und viel Gewerbefläche entstehen sollen. Kritiker des Bebauungsplans «Unterfeld» stören sich an den sechs Hochhäusern von 34 bis 60 Metern Höhe.