Zuger Alternativ-Grüne treffen sich mit Glencore-Chef

Die Konzernspitze von Glencore Xstrata empfing am Dienstag Vertreter der Zuger Alternativ-Grünen und von Nichtregierungsorganisationen (NGO) zu einem Meinungsaustausch. Die Co-Präsidentin der Alternativ-Grünen des Kantons Zug hofft nun, dass der Konzern transparenter informiert.

Glencore-Sitz in Baar.

Bildlegende: Am Firmensitz in Baar traf sich die Konzernleitung von Glencore Xstrata mit ihren Kritikern. Keystone

Der Rohstoffkonzern Glencore Xstrata steht schon länger in der Kritik. Er verletze die Menschenrechte und beute die Natur aus in jenen Ländern, wo er Rohstoffe abbaut. Diese Vorwürfe kommen von NGO's und von den Alternativ-Grünen des Kantons Zug.

Die Konzernspitze hat ihre Kritiker zu einem Gespräch eingeladen. Mit dabei war die Co-Präsidentin der Alternativ-Grünen des Kantons Zug, Jolanda Spiess-Hegglin. Sie zieht eine positive Bilanz über das Gespräch.

«Glencore Xstrata weiss nun, dass sie transparenter informieren müssen und ich hoffe, dass der Konzern dies in Zukunft tut», sagt Spiess-Hegglin im Gespräch mit dem «Regionaljournal Zentralschweiz». Es seien nun zumindest Bemühungen da, dass der Konzern öffentlicher auftritt.

Der Dialog sei zwar nicht sehr ausgeglichen gewesen. «Aber angesichts der Tatsache, dass wir Lokalpolitiker sind und Glencore ein Milliardenkonzern, war es ganz in Ordnung», sagt Jolanda Spiess-Hegglin.