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Zuger Hochbauplanung bis 2026 Platz für Asylbewerber und Schüler ganz oben auf der Liste

Welche Hochbauprojekte müssen im Kanton Zug zuerst angegangen werden? Die Regierung hat eine Priorisierung gemacht.

Blick in ein Schulzimmer
Legende: Im Raum Ennetsee soll es ein neues Gymnasium für 30 Klassen geben. (Symbolbild) Keystone

Die Zuger Baudirektion hat eine Auslegeordnung verschiedener anstehender Hochbauprojekte durchgeführt und eine Priorisierung vorgeschlagen. Diese vom Regierungsrat vorgenommene Gewichtung sei ein entscheidendes Element für die mittel- und längerfristige Projektplanung der Baudirektion, heisst es in einer Mitteilung.

«Wir planen, in den Jahren 2018 bis 2026 jährlich rund 40 Millionen Franken zu investieren», sagt der Zuger Baudirektor Urs Hürlimann auf Anfrage, «diese Investitionen sind kompatibel mit den Sparpaketen und der Finanzplanung bis 2021».

Prioritär will die Zuger Regierung folgende Projekte angehen:

  • Neubau Durchgangsstation Steinhausen: Das bestehende Provisorium wurde 1993 erbaut und befindet sich in einem schlechten Zustand. Die Regierung will das Gebäude mit einem Neubau ersetzen. Darin sollen 150 Personen Platz finden, in Ausnahmesituationen bis 250 Leute.
  • Neubau Hauptstützpunkt ZVB und Rettungsdienst: Auf dem Areal An der Aa in Zug sollen ein neuer Hauptstützpunkt der Zugerland Verkehrsbetriebe sowie ein Neubau für den Rettungsdienst RDZ gebaut werden.
  • Mittelschulen: Cham ist seit 2013 Mittelschulstandort in der Richtplanung. Es ist ein Gymnasium für 30 Klassen geplant. Die Regierung rechnet damit, dass die Schülerzahlen für die Gymis bis 2030 um 300 Personen steigen. Mit dem Neubau in Cham soll auch der Standort Lüssiweg in der Stadt Zug entlastet werden.