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Zentralschweiz Zuger Kantonsrat vertraut der Bauplanung der Regierung

Die Zuger Regierung muss die Finanzierungspläne von grossen Bauprojekten jährlich dem Kantonsrat zur Kenntnisnahme vorlegen. Die CVP wollte, dass der Kantonsrat das letzte Wort dazu hat. Sie fand dafür allerdings keine Mehrheit im Parlament.

Stau am Ufer des Zugersees
Legende: Teure Infrastrukturbauten wie der Stadttunnel könnten im Kanton Zug gut finanziert werden, ist der Kantonsrat überzeugt. Keystone

Die CVP-Fraktion verlangte in einer Motion, der Kantonsrat solle das letzte Wort zu den Finanzierungsprognosen haben. Dem Kanton drohe ein riesiger Schuldenberg, sollten alle geplanten Grossprojekte auch wirklich umgesetzt werden, begründete sie den Vorstoss.

Insgesamt plant der Kanton bis 2030 Bauprojekte im Wert von 2,7 Milliarden Franken. Teuerstes Projekt ist der Stadttunnel, der allein rund 950 Millionen Franken kosten soll. Weitere Projekte sind ein neues Verwaltungszentrum oder eine Kantonsschule.

Die Alternativ-Grüne Fraktion war auf der Seite der CVP. Zug plane «grotesk hohe und nur schwer finanzierbare Investitionen». Die anderen Fraktionen waren dagegen der Meinung, man könne dem Regierungsrat bei der Planung und Finanzierung durchaus vertrauen.

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