Zuger Stadtregierung erhält Abfuhr wegen Beratungsstelle

Im Zuger Stadtparlament haben sich am Dienstagabend die Gemüter erhitzt. Anlass dazu gab eine Beratungs- und Koordinationsstelle für ältere Menschen, welche die Stadtregierung auf den 1. März einrichten wollte.

Ältere Menschen in Zug erhalten keine neue Anlaufstelle, welche Dienstleistungen koordiniert.

Bildlegende: Ältere Menschen in Zug erhalten keine neue Anlaufstelle, welche Dienstleistungen koordiniert. Keystone

Der Stadtrat hatte der Stiftung Alterszentren bereits zugesagt, die Stelle zu schaffen, allerdings mit dem Vorbehalt, dass das Parlament noch zustimmen müsse. Einige Stadtparlamentarier sahen sich dadurch vor vollendete Tatsachen gestellt. Andere fanden, es sei nicht Aufgabe der Stadt, alle Rentnerinnen und Rentner in allen Anliegen zu beraten und zu begleiten. Die Stadtregierung argumentierte vergeblich, durch die Koordinationsstelle könnten Pflegekosten eingespart werden.

PUK äussert sich zum «Fall Romer»

Die Parlamentarische Untersuchungskommission informierte den Grossen Zuger Gemeinderat am Dienstagabend über den Stand der Arbeiten in der Sache. Kommissionspräsident Jürg Messmer sagte, die Kommission habe mögliche Interessenbindungen abgeklärt und beim Stadtrat Dokumente und Unterlagen eingefordert. Fazit: In der Kommission bestünden keine Interessenbindungen.