Zukunft der eidgenössischen Schwingfeste wird untersucht

Die grossen Schwingfeste werden immer mehr zum Event. Dieser Trend hat mit dem Fest 2004 in Luzern eingesetzt. Der eidgenössische Schwingerverband hat die Hochschule Luzern nun mit einer Studie beauftragt, um die Entwicklung zu analsysieren.

Flugaufnahme der Arena

Bildlegende: Die Schwingfestarena von 2004 in Luzern. Keystone

«Sobald es mehr Festbesucher als Schwingfestbesucher hat, dann ist es nicht mehr gut», sagt der ehemalige OK-Präsident des Eidgenössischen Schwingfestes in Luzern, Anton Schwingruber. Er und das ehemalige Luzerner OK hätten deshalb beim Schwingerverband angeregt, die Entwicklungen mit einer Studie genauer zu beleuchten.

Schwingerverband lässt 6 Feste analysieren

Das Institut für Tourismuswirtschaft der Hochschule Luzern wurde die letzten Tage mit der Studie beauftragt. Die Feste zwischen 2001 bis 2016, das heisst die Austragungsorte Nyon, Luzern, Aarau, Frauenfeld, Burgdorf und Estavayer-le-Lac, werden genauer betrachtet. Es gab zwar bereits verschiedene einzelne Studien zur Wertschöpfung, aber noch nie eine vergleichende über einen längeren Zeitraum.

Künftig Vergabekriterien?

Schwingruber udn Stettler im Porträt

Bildlegende: Anton Schwingruber, OKP Schwingfest Luzern und Jürg Stettler, Leiter Institut für Tourismuswirtschaft. Keystone

«Ziel ist es, wirtschaftliche Vergleichswerte zu haben, aber auch Organisatoren, Aktivschwinger und Zuschauer direkt zu befragen», sagt Institutsleiter Jürg Stettler.

Die Studie soll Aufschluss darüber geben, in welche Richtung sich die Schwingfeste entwickeln sollen und ob es künftig klare Vergabekriterien für die Durchführung braucht.