Zurück auf Feld Eins in Küssnacht

Nach der Abstimmung vom Sonntag muss der Küssnachter Bezirksrat über die Bücher. Die Stimmberechtigten haben den Zonenplan verworfen. Es ist noch offen, wie es weitergeht.

Ein Baukran in Küssnacht am Rigi.

Bildlegende: In Küssnacht sind Einzonungen vorläufig auf Eis gelegt. Keystone

Es ist nach dem Nein der Stimmberechtigen unklar, wie es weitergeht beim Gesamtzonenplan. Für die zuständige Bezirksrätin Carole Mayor steht nur eines fest: Sie hätte sich mehr «Vertrauen der Stimmbürger bei dieser komplexen Vorlage gewünscht».

Im Vorfeld der Abstimmung wurden Vorwürfe laut, die Einzonungen seien überrissen mit 7,7 Hektaren. Für Carole Mayor sind diese aber immer noch «moderat». Schliesslich sei darin auch ein Naherholungsgebiet auf der Seebodenalp enthalten gewesen.

Auch preisgünstiger Wohnungsbau betroffen

Auch Pläne für eine Verdichtung der Innenstadt von Küssnacht liegen nun auf Eis. Der Bezirksrat will nun beraten, wie es weitergehen soll.

Vom Nein betroffen ist auch der preisgünstige Wohnungsbau. Jedes Gebiet, das eingezont worden wäre, hätte zu einem bestimmten Anteil preisgünstig bebaut werden müssen.