Zwei Beschwerden gegen Denkmalschutz bei Hochschulbibliothek

Eine Dienststelle des Baudepartements des Kantons und sechs Luzerner Kantonsräte wehren sich dagegen, dass das Gebäude der Zentral- und Hochschulbibliothek (ZHB) in der Stadt Luzern unter Schutz gestellt wird.

Das Haus der Zentral- und Hochschulbibliothek

Bildlegende: Die Zentral- und Hochschulbibliothek im Vögeligärtli Der buchstäbliche Stein des Anstosses: Das Gebäude aus den frühen Fünfzigerjahren. Keystone

Die Beschwerden gingen ein, nachdem die Dienststelle Hochschulbildung
und Kultur die ZHB am 7. Januar 2013 unter Denkmalschutz gestellt
hatte.
 
Dabei habe die Dienststelle Immobilien in Vertretung des Luzerner
Regierungsrats und Kantonsrätin Andrea Gmür-Schönenberger (CVP)
zusammen mit fünf weiteren Kantonsratsmitgliedern eine Beschwerde
eingereicht, teilte der Rechtsdienst des Bildungs- und
Kulturdepartements (BKD) mit.
 
Im November 2012 hatte der Luzerner Kantonsrat die Motion von
Andrea Gmür-Schönenberger erheblich erklärt und den Abriss und
Neubau der ZHB sowie die Integration des Kantonsgerichtes in das
neue Gebäude verlangt.
 
Die Beschwerdeführer stellen einerseits den Schutz der ZHB
grundsätzlich in Frage. Andererseits verlangen beide, mit dem
Beschwerdeentscheid so lange zuzuwarten, bis ein konkret
ausgearbeitetes Neubauprojekt vorliegt.
 
Die Beschwerden werden nun durch das BKD geprüft.