100 Prozent made in Schaffhausen

Der Schaffhauser Gewerbeverein will zusammen mit Studierenden ein Haus bauen, dessen Baustoffe in erster Linie aus der Region stammen sollen. Ziel: das lokale Baugewerbe stärken.

Haus am Rand einer Wiese

Bildlegende: Das Ferienheim Büttenhardt: Das neue Schaffhauser Haus soll zu 100% aus lokalen Materialien gemacht werden. zvg

Eine möglichst hohe regionale Wertschöpfung soll das Projekt bringen. Den Anstoss dazu lieferten neben dem Gewerbeverein auch der Regionale Naturpark. Studierende der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften (ZHAW) sollen die Idee konkretisieren.

Zimmermann von ausserhalb

Vorbild ist ein Ferienheim in der Gemeinde Büttenhardt. Dieses hätte ebenfalls ein reines «Schaffhauser Haus» werden sollen. Doch dann wurde ein Zimmermann von ausserhalb des Kantons Schaffhausen hinzugezogen. Dieser stellte Subunternehmer an, die ebenfalls nicht zum lokalen Baugewerbe gehörten, heraus kam ein Gebäude, das nur zu 50 Prozent «made in Schaffhausen» ist.

Beim neuen Versuch soll dieser Anteil nun deutlich gesteigert werden. Ziel sei es, dass das neue «Schaffhauser Haus» in zwei Jahren stehe, sagt die Präsidentin des kantonalen Gewerbeverbandes, Barbara Müller-Buchser, gegenüber Radio SRF.