25 Jahre offene Türen für Obdachlose und Randständige

Pfarrer Ernst Sieber widmet sein Leben sozusagen den Verlorenen der Gesellschaft, den Seiltänzern über dem Abgrund. Seit Jahrzehnten hilft er Menschen in der Not. Vor 25 Jahren hat er die Stiftung Sozialwerke Pfarrer Sieber gegründet. Sein jüngstes Projekt ist die Siedlung Brothausen.

Pfarrer Ernst Sieber mit weissem Haar und Bart und in schwarzem Pullover hält den Zeigefinger hoch.

Bildlegende: Pfarrer Ernst Sieber hat vor 25 Jahren seine Stiftung Sozialwerke gegründet. Keystone

Die Obdachlosen-Siedlung «Brothausen» liegt in Zürich-Affoltern, unweit von der S-Bahn-Station entfernt. Hier wohnen rund 30 Männer und Frauen, Menschen, die den Tritt im Leben nie gefunden oder irgendwann verloren haben. Hier in «Brothausen» haben sie ein neues Zuhause gefunden.

Ein alter Traum ging in Erfüllung

Die Siedlung «Brothausen» ist das jüngste Projekt, welches von der Stiftung Sozialwerke Pfarrer Ernst Sieber realisiert wurde. Für Pfarrer Ernst Sieber ging damit ein alter Traum in Erfüllung. Schon lange hatte er den Traum, seinen verlorenen «Schäfchen» nicht nur eine Notunterkunft, sondern ein Obdach anbieten zu können, bis sie wieder auf eigenen Beinen stehen können.

Christliche Werte als Fundament der Stiftung

Pfarrer Ernst Sieber ist schon länger nicht mehr im operativen Geschäft tätig, er ist aber Ehrenpräsident und damit das Gewissen der Stiftung. Die christlichen Werte sollen denn auch das Fundament des Engagements bleiben. Die Stiftung hat sich bei den Behörden längst etabliert, die Sozialwerke sind zu wichtigen Einrichtungen geworden. Die Stiftung beschäftigt heute 180 Angestellte.

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