A4: Engpass zwischen Andelfingen und Winterthur soll verschwinden

Der Bundesrat will die A4 auf diesem Abschnitt auf vier Spuren ausbauen. Bezahlt werden soll das Projekt aus dem 5,5 Milliarden-Topf, der dem Bund zur Verfügung steht, um Engpässe im Nationalstrassenetz beseitigen.

Ausfahrt Adlikon Andelfingen auf der Autobahn A4

Bildlegende: Aus zwei sollen vier werden: Der Engpass auf der A4 zwischen Winterthur und Andelfingen soll verschwinden. Keystone

Das Projekt ist praktisch ausführungsreif. Darum schlägt der Bundesrat vor, dass es im Rahmen des zweiten Programms zur Beseitigung der Engpässe im Nationalstrassennetz realisiert wird. Der Ausbau von zwei auf vier Spuren kostet rund 300 Millionen Franken.

Auch die Umfahrung Winterthur soll weiter ausgebaut werden. Dieses Projekt auf der A1 ist jedoch noch weniger weit gediehen. Das Astra prüft darum, ob in den Stosszeiten auf diesem Abschnitt  der Pannenstreifen temporär als Fahrspur genutzt werden kann. Es will damit verhindern, dass es nach dem Ausbau der A4 rund um Winterthur zu mehr Stau kommt.

Noch ein langer Weg

Bis zur Realisierung dauert es aber noch. Der Bundesrat hat die Botschaft zum zweiten Programm heute in die Vernehmlassung gegeben. Bis Anfang August können sich die interessierten Kreise zu diesem Programm äussern. Dann muss das eidgenössische Parlament das Geld für die Projekte freigeben. Baubeginn auf der A4 ist frühestens in vier bis fünf Jahren.

Insgesamt stehen dem Bund 5,5 Milliarden Franken zur Verfügung, um die Engpässe im Nationalstrassennetz zu beseitigen. 1,4 Milliarden wurden mit dem ersten Programm verplant und verbaut. Die zweite Tranche umfasst Projekte für knapp eine Milliarde Franken.