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Al Gore am ZFF «Trump hat sich beim Klimawandel isoliert»

Der Ex-US-Vizepräsident Al Gore sprach in Zürich über seine Mission und stellte seinen neuen Film vor.

Legende: Video Klimaaktivist Al Gore am Zurich Film Festival abspielen. Laufzeit 01:28 Minuten.
Aus Tagesschau am Mittag vom 09.10.2017.

Am Sonntagabend ist das 13. Zurich Film Festival mit einem Besuch des früheren US-Vizepräsidenten Al Gore zu Ende gegangen. Nach einer Diskussionsrunde mit dem Publikum kündigte er seinen neuen Film «An Inconvenient Sequel: Truth to Power» persönlich an.

Gore, der mit «An Inconvenient Truth» (2006) lautstark auf die globale Erwärmung aufmerksam machte und einen Oscar für den besten Dokumentarfilm gewann, nahm sich sichtlich gerne Zeit für Fragen rund um das Thema.

Das Wort Mission klingt zwar irgendwie komisch und dennoch muss ich sagen, dass es sich inzwischen zu etwas Ähnlichem entwickelt hat.
Autor: Al GoreEx-US-Vizepräsident

Das sagt Gore zu Trump

In den 60er Jahren habe er niemals erwartet, dass ihn der Klimawandel einst so einnehmen würde, sagte Gore. «Das Wort Mission klingt zwar irgendwie komisch und dennoch muss ich sagen, dass es sich inzwischen zu etwas Ähnlichem entwickelt hat.»

Ich will nicht sagen, Donald Trump sei in dieser Sache irrelevant, doch er hat sich selber isoliert.
Autor: Al GoreEx-US-Vizepräsident

Auf den angekündigten Ausstieg der USA aus dem Pariser Klimaabkommen angesprochen, meinte Gore: «Ich will nicht sagen, Donald Trump sei in dieser Sache irrelevant, doch er hat sich selber isoliert.»

Schon am Tag nachdem Trump seinen Entschluss verkündet habe, hätten sich nicht nur die meisten anderen Länder der Welt, sondern auch die Wirtschaft, Industrie und Gesellschaft für den Kampf gegen die Klimaerwärmung ausgesprochen.

Al Gore ist am nächsten Sonntag Gast in der «Sternstunde Philosophie» auf SRF 1 um 11.00 Uhr

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8 Kommentare

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  • Kommentar von Franz NANNI (igwena ndlovu)
    Lest den Artikel ueber Mali.. entweder wir tun was gegen dennKlimawandel.. wir koennten.. oder wir haben diese Menschen als Hungerfluechtlinge bei uns in Europa.. oder lassen sie verhungern... Nicht nur DIE sondern noch viel mehr von anderen Staaten und Kontinenten.. WIR haben Raubbau betrieben an unserem Planeten unserer Natur, nun waere es an der Zeit zu agieren und nicht, sich ueber einen Al Gore auszulassen...
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  • Kommentar von Tom Duran (Tom Duran)
    Anstatt den Klimawandel aufhalten zu wollen (was eh eine Illusion ist) sollten wir uns besser darauf vorbereiten um mit ihm leben zu können. Anstatt ständig auf etwas hinzuweisen was eh passiert, sollten wir die Weltmeere sauber halten. Anstatt die Sonne in ihrer Intensität dämpfen zu wollen, sollten wir dafür sorgen, dass der Plastikmüll, Microplastik, Feinstaub und sonstige Umweltgifte wie Antibiotika und Gifte in der Tiernahrung und unserer Nahrung verschwinden.
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    1. Antwort von Werner Christmann (chrischi1)
      genau so ist es, und zusätzlich sollte man blitzartig das Abholzen der Regenwälder unterbinden.
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    2. Antwort von Franz NANNI (igwena ndlovu)
      Das ist leider nur ein keiner Teil...was Sie erwaehnen, event ist eine Reduktion der Menschheit wie sie uU von Trump et al verursacht werden kann DIE Loesung fuer diesen Planeten...
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    3. Antwort von Markus Berner (Markus Berner)
      Herr Duran, ja, den Klimawandel können wir nicht aufhalten, und ja, wir müssen uns darauf einstellen. Aber es ist ein grosser Unterschied, ob wir nun eine globale Erwärmung von 3 oder 6 Grad haben werden! Wir werden leider beides bekämpfen müssen - die Ursache und die Folgen des Klimawandels. Eigentlich wäre Vorsorgen billiger als heilen, nur ist es dazu leider teilweise bereits zu spät...
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  • Kommentar von Werner Christmann (chrischi1)
    ja, ja der liebe Rattenfänger. In den 60er Jahren habe er niemals erwartet, dass ihn der Klimawandel einst so einnehmen würde, sagte Gore, und dann hat er gemerkt, dass man damit unheimlich Kohle machen kann..........
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    1. Antwort von M. Jaeger (jegerlein)
      Nein nein..., er ist GEGEN Kohle ;-)
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