AL schickt Markus Bischoff ins Zürcher Regierungsratsrennen

Die Vollversammlung der Alternativen Liste hat Kantonsrat Markus Bischoff am Dienstagabend nominiert. Bischoff hat sich im Parlament einen Namen gemacht, unter anderem als Präsident der PUK zum BVK-Skandal. Trotzdem sind seine Chancen auf eine Wahl gering.

Der AL-Regierungsratskandidat Markus Bischoff im Parlament, vor dem Zürcher Wappen.

Bildlegende: Bischoff machte sich einen Namen als Präsident der Untersuchungskommission zum BVK-Skandal und gilt als guter Redner. Keystone

Markus Bischoff sitzt seit 2007 im Zürcher Kantonsrat. Er habe sich als profilierter Kantonsrat und Präsident der Parlamentarischen Untersuchungskommission BVK weit über die Linke hinaus Anerkennung verschafft, schreibt die AL in ihrer Mitteilung. Allerdings ist die AL im Kanton eine Kleinstpartei. 1,63 Prozent erreichte sie bei den letzten Wahlen. Im Parlament sind ihre drei Kantonsräte Teil der Fraktion der Grünen.

«Wenn man mitmacht, will man gewinnen», sagt Markus Bischoff zu seinen Wahlchancen. «Ich bin aber realistisch genug, um meine Chancen einschätzen zu können.» Seine Kandidatur diene auch dazu, der Partei zu mehr Stimmen im Kantonsratswahlkampf zu verhelfen. Die AL will zwei Sitze dazu gewinnen, um so eine eigene Fraktion bilden zu können.

Breites Feld an Kandidatinnen und Kandidaten

Mit Markus Bischoff kandidieren nun acht Männer und drei Frauen für die sieben Sitze im Zürcher Regierungsrat. Neben den fünf Bisherigen dürften Carmen Walker Späh (FDP), Jacqueline Fehr (SP) und eventuell Silvia Steiner (CVP) Chancen haben. Marcel Lenggenhager (BDP) und Nik Gugger (EVP) dürften reine Wahlkampf-Lokomotiven für ihre Parteien sein.