«Alles andere wäre ein falsches Zeichen»

«Ein Tag in Paris» - nach den verheerenden Attentaten war das Motto des diesjährigen CSI in Zürich plötzlich in Frage gestellt. Die Verantwortlichen haben sich aber entschieden, den Showtitel genau so zu lassen, wie er ist. Als Zeichen, dass Paris lebt.

Plakat CSI Zürich vom Januar 2015

Bildlegende: Mit Pferd, Charme und Federboa: Der Zürcher CSI steht ganz im Zeichen von Paris. Keystone

«Wir waren sehr betroffen, als wir von den Attentaten in Paris hörten», sagt Reto Caviezel, Co-Präsident des CSI Zürich, gegenüber «Radio SRF». Man habe deshalb mit den Partnern in Frankreich die Lage besprochen, sich dann aber entschieden, die Show unter dem Titel «ein Tag in Paris» wie geplant durchzuführen.

«Alles andere wäre ein falsches Zeichen», sagt Caviezel weiter. Solche Zeichen sollte man nicht setzen nach Terroranschlägen, auch nicht im Kleinen.

Am CSI erwartet die Zuschauerinnen und Zuschauer also ein farbiges und vitales Stück Paris: Mit einer Freiheitsdressur der Französin Clémence Faivre, Tänzerinnen, die den typisch französischen «Cancan» aufführen, und Interpretationen von Liedern der französischen Sängerin Edith Piaf.

Das Herzstück der Show bildet der Auftritt der «Garde Républicaine», welche für die Sicherheit des französischen Präsidenten zuständig ist.

(kerf; Regionaljournal Zürich Schaffhausen, 12:03 Uhr)

TV-Hinweis

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SRF zwei überträgt am Freitag (ab 17:55 Uhr) und am Sonntag (ab 13:55 Uhr) live vom CSI Zürich aus dem Hallenstadion.