Zum Inhalt springen
Inhalt

Zürich Schaffhausen Alles muss weg - Recyclinghöfe in Zürich werden überrannt

In den beiden Entsorgungsstellen Hagenholz und Werdhölzli werden in diesen Tagen die Autoschlangen lang und länger: Noch vor dem Neujahr wollen Herr und Frau Zürcher ihre alten Sofas, Staubsauger und Computer entsorgen. Dafür nehmen sie lange Wartezeiten in Kauf.

Letztes Jahr in der Altjahrswoche fertigten die Frauen und Männer in den Entsorgungstellen Hagenholz und Werdhölzli in Zürich jeden Tag 1000 Personen ab.

Wir rechnen auch dieses Jahr  mit einem solchen Ansturm,

 sagt Leta Filli von Entsorgung und Recycling Zürich. Damit die Warteschlange nicht ins Uferlose wächst, wird mehr Personal eingesetzt. Ein Grund für die Entsorgungswut sieht Filli im Bedürfnis, noch im alten Jahr aufzuräumen und «reinen Tisch zu machen».

Coupons sind auch im Januar noch gültig

Ein anderer Grund sind die Entsorgungs-Coupons der Stadt, die den Einwohnerinnen und Einwohnern abgegeben werden, und mit denen sie für 400 Kilogramm pro Jahr gratis Sperrmüll entsorgen können. Diese laufen eigentlich am 31. Dezember ab. Um die Situation ein wenig zu entspannen, habe man die Gültigkeit aber verlängert, sagt Filli: «Die Coupons für 2012 sind neu bis am 31. Januar 2013 gültig.» Wer trotzdem noch dieses Jahr die Haushalts-Altlasten loswerden möchte, hat noch am Freitag und Samstag Gelegenheit. Filli empfiehlt die frühen Morgenstunden: Um 7 Uhr seien die Autoschlangen noch nicht gar so lang.

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

4 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Rainer Fauser, Augsburg
    Besser wäre, langlebige Produkte aus natürlichen Materialien zu kaufen. Und langfristig billiger auch. Die Wegwerfkosten und-probleme für seinen Privatkonsum den allgemeinen Steuerzahlern aufzulasten, mit staatlichem Segen, zeugt von verantwortungsloser, wirtschaftshöriger Haltung der Natur gegenüber. Ein Kennzeichen unserer sinnentleerten, degenerierten Gesellschaft: privater Konsum vs. sozialisierter Wegwerfkosten. Und die Natur trägt die Schäden des Abfalles unentgeltlich. Bravo!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von A. Planta, Chur
      Früher hielt ein Telefonapparat jahrzehntelang. Heute hält ein Handy nur wenige Jahre. Hingegen halten die Autos viel länger.Wenn man analysiert muss differenzieren können. Nicht alles ist gut was früher war und nicht alles ist schlecht was heute ist.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Gabi Bossert, Safenwil
    Der weihnachtliche Konsum lief GUT. Raus mit dem Alten, rein mit dem Neuen. Wie immer passiert vor Allem ausserhalb von sich selbst Etwas. SO hat es die Wirtschaft gerne.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Margrit Holzhammer, 8903 Birmensdorf
    Die Menschheit wird noch in ihrem eigenen Abfall versinken....
    Ablehnen den Kommentar ablehnen