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Zürich Schaffhausen Am 1. August wird viel geredet - hauptsächlich von Männern

Die 1. August-Rednerpulte im Kanton Zürich sind fest in Männerhand. Nach über 30 Jahren verbriefter Gleichberechtigung in der Bundesverfassung beträgt der Anteil der Rednerinnen an 1. August-Reden exakt 17,968 Prozent. Dabei gäbe es gegen die Untervertretung der Frauen ein einfaches Mittel.

Bundesrat Alain Berset spricht an einer 1. August-Feier.
Legende: Sie reden gern und oft die Männer: Hier Bundesrat Alain Berset, der am 1. August in Rümlang sprechen wird. Keystone

In Sachen Gleichberechtigung wurde in der Schweiz schon viel erreicht. So beträgt der Anteil der Frauen in den Parlamenten immerhin einen Drittel. Ein düsteres Kapitel stellt jedoch die Anzahl der Festrednerinnen an 1. August-Feiern dar: Im Kanton Zürich stehen vorwiegend Männer an den Rednerpulten, oft sind es auch noch dieselben.

Verschiedene Politiker unternehmen am 1. August einen wahren Reden-Marathon und reisen kreuz und quer durch die Lande. So macht sich Regierungspräsident Ernst Stocker am 1. August zu fünf Rede-Terminen auf. Gegen die Untervertretung der Frauen gäbe es jedoch ein einfaches Mittel. Wenn nur jeder der Mehrfach-Redner sagen würde: «Ich habe schon einen Termin. Fragen Sie doch meine Frau!»

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Ernst Jacob, Moeriken
    Frauen sind halt bekannt dafür, dass sie im zweiten Satz meistens alles sofort wieder relativieren oder gar umkehren, was sie im ersten Satz gesagt haben. Damit verhindern sie, auf eine Aussage 'festgenagelt' werden zu können, was sie sagen, ist also mehr eine Interpretation des selbst Gehörten, weniger oder gar nicht deren 'eigene' Meinung. Das macht es komplizierter für Frauen, eine Rede zu halten, als für Männer, bei denen man wenigstens (meistens) versteht, was sie mit ihrem Gesagten meinen.
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